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Mainz wie es singt und lacht? Wohl kaum, wenn man Mitarbeiter oder Aktionär bei der Mainz Biomed NV ist, die sich gerade an Mr. Turnaround David Lazar anhängt und dafür zwar eine Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 6 Mio. US-Dollar erlöst. Doch was danach mit dem Unternehmen passieren wird, ist mehr als fraglich. Nur für den einstigen Gründungsort in Mainz sieht man klarer: dort sollen die Lichter ausgehen.

Paukenschlag zum Wochenende: die Münchner Immunic (an der Nasdaq als .Inc gelistet) hat eine Follow-on-Platzierung über 400 Mio. US-Dollar ins Laufen gebracht und geht davon aus, dieses Geld noch in diesem Monat erlösen zu können. Gleichzeitig setzt das Biotech-Unternehmen die eigene Transformation fort und will sich für eine mögliche Kommerzialisierung seines fortgeschrittenen Medikamentes neu aufstellen: der bisherige CEO Daniel Vitt tritt in die zweite Reihe, ein in Sachen Markteintritt erfahrener CEO wird gesucht.

Totgesagte leben länger. Die Börsenhülle eines SPAC war nur für wenige europäische Biotech-Firmen der Weg an die US-Börse, der kurze Hype um die Special Purpose Acquisition Company (SPAC) verebbte schnell. Doch die Heidelberger Veraxa Biotech, ein Portfoliounternehmen der Xlife Sciences AG (Zürich) nutzt nun eine solche Hülle für den Gang an die Nasdaq zu einer Milliardenbewertung. Das attraktive Thema der Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) macht es wohl möglich.

Die Nasdaq-notierte Schweizer Oculis Inc. mit isländischen Wurzeln hat über ein Kaufangebot für neue Aktien rund 100 Mio. US-Dollar eingenommen. Die Firma wendet eine besondere Formulierung für Wirkstoffe an, um diese gezielt in den Augenhintergrund zu bugsieren.

Von Freising an die Nasdaq, das war der Pieris AG schon 2014 gelungen. Danach ging es mit einigen großen Pharma-Partnerschaften nach oben und die Firma wuchs auch seit 2019 am neuen Standort Hallbergmoos kräftig weiter. Dann kamen wenig überzeugende Studienergebnisse und das Ende für die Kooperation mit AstraZeneca, die im vergangenen Jahr zu einem massiven Personalabbau führte. Nun angelt sich das US-Unternehmen Palvella Therapeutics den Börsenmantel von Pieris – und einige verbliebene Pipelinereste.

Aus dem geordneten Insolvenzverfahren, das die Nasdaq-gelistete Acorda Therapeutics Inc. gerade eröffnete, kauft die Frankfurter Merz Therapeutics zwei Assets des US-amerikanischen Unternehmens für 185 Mio. US-Dollar. Ein Schnäppchen?

Die Gräfelfinger Immunic (Nasdaq: IMUX) hat ein Investorenkonsortium für eine gestaffelte Privatplatzierung gewonnen, die bis zu 240 Mio. US-Dollar über die nächsten fünf Jahre ergeben kann. In einer ersten Tranche fließen sofort 80 Mio. US-Dollar, eine zweite Tranche in gleicher Höhe wird im Frühjahr 2025 fällig, wenn Studiendaten wie geplant publiziert werden.

Test zur Darmkrebsfrüherkennung @Mainz Biomed N.V.

Das Diagnostikunternehmen Mainz Biomed NV (NASDAQ:MYNZ) gab heute den Abschluss einer PPA-Faszilität (Pre-Paid Advance Agreement) mit Yorkville Advisors Global, LP (Yorkville), einem weltweit tätigen Investment-Management-Unternehmen, im Wert von 50 Mio. US-Dollar bekannt. Diese Kapitalbeschaffung biete dem Unternehmen Unterstützung für die kommerziellen und klinischen Programme.

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MoonLake Therapeutics (Nasdaq: MLTX) mit Sitz in Zug, Schweiz, versetzt die Börse gerade in große Euphorie mit guten Phase II-Daten des IL-17-Inhibitors und nutzt dies sogleich für eine Kapitalerhöhung um die 250 Mio. US-Dollar (*).

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Centogene N.V. (Nasdaq: CNTG) und Lifera, ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich zu 100 % im Besitz des Public Investment Fund (PIF) befindet, gründen zusammen ein Joint Venture, um den Zugang zu genetischen Tests für Patienten in Saudi-Arabien und den Ländern des Golf-Kooperationsrates (GCC) zu verbessern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält Centogene von Lifera ein Pflichtwandeldarlehen in Höhe von 30 Mio. US-Dollar.